Konzertchor Landshut

Pressestimmen


Frühling in Wien


Landshuter Zeitung 3. Mai 2012


Musikalische Soirée im Bernlochner mit Walzer- und Operettenmelodien

Walzer, Operettenmelodien und schwungvolle Zigeunerlieder haben kürzlich das Publikum in den Stadtsälen Bernlochner ins Schwärmen gebracht. Unter dem Motto "Frühling in Wien" luden der Konzertchor Landshut und die Chorgemeinschaft Vilsbiburg zu einer musikalischen Soirée mit Buffet ein.

Eröffnet wurde das Konzert mit dem "Ungarischen Tanz" Nr. 2 für Klavier zu vier Händen von Johannes Brahms, mit dem der musikalische Leiter, Peter Röckl, zusammen mit der Pianistin Sylvia Utami-Weigert das Publikum auf einen abwechslungsreichen Abend einstimmte. Ein Anliegen Röckls ist es, die Jugend mit einzubinden und zu fördern. Das beste Beispiel hierfür ist der mehrfach ausgezeichnete Violinist Johannes Strake aus Vilsbiburg. Mit Melodien von Fritz Kreisler stellte er sein Können eindrucksvoll unter Beweis und erhielt vom Publikum tosenden Applaus.

An einem solchen Abend durften die Operetten nicht fehlen. Kathryn Brown und Thomas Lackinger begleitet von Thomas Noichl am Klavier erfüllten den Raum mit ihren gefühlvoll gesungenen Stücken aus den bekanntesten Operetten wie "Gräfin Mariza" und "Die Czárdásfürstin". Die Solisten begeisterten nicht nur mit ihrem sehr einfühlsamen Gesang sondern auch mit ihrer szenischen Darstellung.

Angetan war das Publikum besonders von den Darbietungen des Chores. Die Zigeunerlieder und die Liebeslieder von Johannes Brahms bestehen jeweils aus mehreren kurzen Stücken, die sich von ihrem Charakter sehr stark voneinander unterscheiden.

So wird in den Zigeunerliedern energisch vom "Braunen Burschen" gesungen, der sein "schönes Kind zum Tanze führt", später muss sich der Jüngling dann von seiner Liebsten verabschieden. Die Liebeslieder beginnen stürmisch mit einer Flut, die "am Gesteine rauscht" und enden mit dem "kleinen hübschen Vogel", der in eine Falle gerät und letztendlich doch befreit wird.

Der Chor verstand es, die Stimmung jedes einzelnen dieser Stücke perfekt herauszuarbeiten und gefühlvoll wiederzugeben. Besonders hervorzuheben ist die Pianistin Sylvia Utami-Weigert. Mit viel Applaus und Bravo-Rufen bedachte das Publikum die Interpretation der Werke durch Peter Röckl un den Chor.

In einer einstündigen Pause wurden die Gäste während des Buffets vom Salonorchester "Das kleine Tanzteesyndikat" mit Walzerklängen verwöhnt. Zum Abschluss der Veranstaltung forderte der Moderator, Alexander Brütting, der mit viel Witz und Charme durch den Abend geführt hatte, das Publikum auf, das Tanzbein zu schwingen. Dieser Aufforderung kamen die Gäste gerne nach.

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